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Kloster Schinna erhält erneut Förderung vom Land Niedersachsen

Rund 200.000 Euro für Leuchtturmprojekt in der Weserregion


Hildesheim. – In den vergangenen Jahren profitierte die Domäne Kloster Schinna bereits mehrfach von Fördergeldern des Landes Niedersachsen: Zuletzt wurden 2016 die Anlage eines Klostergartens als Tourismus-Maßnahme sowie ein Weg zur Fachwerkkirche im Rahmen der Dorfentwicklung gefördert. Am Donnerstag, 7. Juni 2018, erhielt Ute Heitmüller, Vorstandsvorsitzende der Stiftung Kloster Schinna, im Beisein vom Landtagsabgeordneten Karsten Heineking und Samtgemeindebürgermeister Jens Beckmeyer der Samtgemeinde Mittelweser nun einen weiteren Fördermittelbescheid über rund 200.000 Euro.

„Mit den Fördergeldern unterstützen wir die Sanierung des Konventgebäudes, unter anderem des Daches und der Deckenkonstruktion. Anschließend kann das Gebäude wieder für Feiern und Veranstaltungen genutzt werden und stärkt so das dörfliche Gemeinwesen sowie die soziale und kulturelle Infrastruktur einschließlich Kunst und Bildung“, erläutert Heike Fliess, Landesbeauftragte des Amtes für regionale Landesentwicklung Leine-Weser bei der Bescheidübergabe.

Das Konventgebäude wird nach der Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung der integrierten ländlichen Entwicklung (ZILE) als dorfgemäße Gemeinschaftseinrichtung gefördert. Ermöglicht wurde dies durch die Verbunddorferneuerung Anemolter/Schinna, die in 2011 in das Dorfentwicklungsprogramm des Landes Niedersachsen aufgenommen wurde. Die Sanierungsmaßnahmen werden in enger Abstimmung mit der Unteren Denkmalschutzbehörde des Landkreises Nienburg durchgeführt und sollen 2019 abgeschlossen sein. Die Fördermittel werden aus Landes- und Bundesmitteln im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ gewährt.


Neben dem Amt für regionale Landesentwicklung Leine-Weser beteiligen sich auch die Klosterkammer Hannover, die Bingo-Umweltstiftung, die Deutsche Stiftung Denkmalschutz, die Gemeinde Stolzenau, der Landschaftsverband Weser-Hunte sowie der Förderverein Kloster Schinna und der Dörpverein Schinna an den Kosten. Dies unterstreicht das große Interesse verschiedener Akteure an der Erhaltung der Klosteranlage und deren stetige Entwicklung als historisch-kultureller sowie touristischer Leuchtturm in der Weserregion.
 

Bildunterschrift: Rolf Bodermann (Samtgemeinde Mittelweser), Ursula Nietfeld (Dezernatsteilleiterin ArL Leine-Weser), Ekkehard Alsen (Vorstand Stiftung Kloster Schinna), Ute Heitmüller (Vorstandsvorsitzende Stiftung Kloster Schinna), Heike Fliess (Landesbeauftragte ArL Leine-weser), Wolfgang Kleine-Limberg (Planungsbüro mensch und region), Karsten Heineking (MdL), Christian Schönfelder (Dezernatsleiter ArL Leine-Weser).

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