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1,5 Millionen Euro Zuwendung für neue Kita-Plätze in Barsinghausen

Landesbeauftragte Heike Fliess überreicht Förderbescheid für „Kita Gänsefüße“


Die Stadt Barsinghausen erhielt am 17. September 2018 einen Förderbescheid in Höhe von rund 1,5 Millionen Euro. Am Nachmittag überreichte Heike Fliess, Landesbeauftragte für regionale Landesentwicklung Leine-Weser, den Förderbescheid an den ersten Stadtrat Dr. Thomas Wolf, im Beisein von Claudia Schüßler (Landtagsabgeordnete) und Stadtplaner Soenke Bohm. In der Stadt Barsinghausen fehlen derzeit insgesamt 140 Kindergartenplätze - 68 neue Plätze werden nun durch die neue Kita entstehen. Sie ist aufgeteilt in zwei Gruppen mit je 25 Kindern und eine Inklusionsgruppe mit 18 Kindern. Der Kindergarten „Gänsefüße“ soll am nördlichen Rand der Stadt im Quartier „Bahlsen/Goethestraße“ errichtet werden. Geplant ist eine integrative Einrichtung, da die ge¬samte Kernstadt bisher keine Betreuungsplätze für Kinder mit erhöhtem Förderbedarf hat. Zudem ist eine Zertifizierung der Kita als sogenannte „Kompetenz-Kita-Sprache“ beabsichtigt. „Mit der hohen Fördersumme von fast 1,5 Millionen Euro für den Bau der ‚Kita Gänsefüße‘ stärken wir das Zusammenleben vor Ort und unterstützen die soziale Quartiersentwicklung. Durch geplante Kooperationen mit kulturellen Projekten entsteht hier auch ein Treffpunkt für interkulturellen Austausch“, erläutert Heike Fliess. Die Kosten der Maßnahme belaufen sich auf knapp 1,7 Millionen Euro. Mit der Förderung werden 90 Prozent der zuwendungsfähigen Gesamtkosten übernommen. 75 Prozent davon trägt der Bund, 15 Prozent das Land. Der Investitionspakt „Soziale Integration im Quartier“ verfolgt das Ziel der Förderung von Investitionen zur Verbesserung der sozialen Integration und des sozialen Zusammenhalts im Quartier. Die neue Kita liegt zudem in einem Gebiet des Städtebauförderprogramms „Soziale Stadt“. „Soziale Stadt“ ist ein wichtiger Bestandteil der Stadtentwicklungspolitik des Bundes. Es gilt als Leitprogramm der sozialen Integration im Rahmen der Städtebauförderung. Dabei richtet es sich auf die Stabilisierung wirtschaftlicher und sozial benachteiligter und strukturschwacher Stadt- und Ortsteile. Den sozialen Zusammenhalt zu stärken und die lebendigen Nachbarschaften zu befördern, sind Ziele auch dieses Programmes.

 
v.l.n.r.: Sönke Bohm (Stadtplaner, Fachdienst Planen und Bauen), Claudia Schüßler (Landtagsabgeordnete, Ratsvorsitzende), Heike Fliess (Landesbeauftragte ArL), Dr. Thomas Wolf (Erster Stadtrat)
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