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Erinnerungsstein enthüllt

Abschlussveranstaltung zum Flurbereinigungsverfahren Rühle


Nach rund 13 Jahren konnte das vereinfachte Flurbereinigungsverfahren Rühle nun offiziell abgeschlossen werden. Dazu wurde am 28.September 2018 nach einer Rundfahrt durch das Flurbereinigungsgebiet, im Beisein des Vorstandes der Teilnehmergemeinschaft Rühle, der Landesbeauftragten und Vertretern des Amtes für regionale Landesentwicklung Leine-Weser (ArL Leine-Weser) sowie des Landkreises Holzminden am Weserradweg nördlich des Rühler Campingplatzes ein Erinnerungsstein an das Flurbereinigungsverfahren enthüllt.

Die anschließende Abschlussveranstaltung fand im Rühler Sportheim statt, zu dem der Vorstand der Teilnehmergemeinschaft eingeladen hatte. Anwesend waren zahlreiche Vertreter der mitwirkenden Behörden und Institutionen sowie viele Teilnehmende des Flurbereinigungsverfahrens. Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Friedrich Borchers erfolgte eine Ansprache von Heike Fliess, Landesbeauftragte für regionale Landesentwicklung Leine-Weser sowie dem Projektleiter Edgar Bäkermann, die das Verfahren noch einmal Revue passieren ließen. Bei einer Verfahrensgröße von 705 ha mit 153 Beteiligten wurden rund 1,5 Millionen Euro investiert, wobei eine Million Euro auf den Wegebau und 300.000 Euro auf Vermessungskosten entfielen. Das Flurbereinigungsverfahren ermöglichte es den teilweise stark zersplitterten Grundbesitz, trotz der topografisch schwierigen Verhältnisse neu zu ordnen und dabei Ziele des Natur- und Landschaftsschutzes zu berücksichtigen.

Flurbereinigung  
Auf das in den Jahren 2005 bis 2018 durchgeführte Rühler Flurbereinigungsverfahren weist ein Erinnerungsstein mit Bronzeplakette hin.
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