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Erste Messe des Projektnetzwerkes Ländliche Räume Niedersachsen ein voller Erfolg

Rund 400 Besucherinnen und Besucher informieren sich über innovative Ideen zur Daseinsvorsorge


Rund 400 Menschen aus ganz Niedersachsen kamen am (heutigen) Mittwoch zur Messe des Projektnetzwerks Ländliche Räume Niedersachsen nach Hannover. Sie tauschten sich dazu aus, wie die ländlichen Räume in Niedersachsen belebt und attraktiv gehalten werden können. „Die Daseinsvorsorge ist die zentrale Herausforderung, um ländliche Räume zukunftsfest zu machen. Sie ist der Schlüssel dazu, dass sie nicht den Anschluss an die wirtschaftliche, soziale und technologische Entwicklung verlieren“, sagte Birgit Honé, Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung, in ihrer Eröffnungsrede zur Projektmesse.

Seit nunmehr einem Jahr sammelt das Netzwerk über die Online-Plattform: www.projektnetzwerk-niedersachsen.de gute Beispiele für innovative Projekte und fördert den Ideenaustausch im Land. „Mit der Projektmesse gehen wir den nächsten Schritt – von der digitalen Welt hin zum persönlichen Austausch“, so Honé. Projektträger von mehr als 70 Projekten präsentierten innovative Ideen zur Daseinsvorsorge. Zudem bekamen die kommunalen Akteurinnen und Akteure die Möglichkeit, den Austausch untereinander zu intensivieren und damit dafür zu sorgen, dass viele neue Projekte in Niedersachsen entstehen können. „Wir sehen heute viele nachahmenswerte Projekte. Politik und Verwaltung können diese zwar fördern und unterstützen, aber – und das zeigt mir die Vielfalt der hier vertretenen Projekte – sie können das Engagement der Akteurinnen und Akteure vor Ort nicht ersetzen“, betonte Regionalministerin Honé nach ihrem gemeinsamen Rundgang unter anderem mit Landwirtschaftsstaatssekretär Rainer Beckedorf.

Neben dem Austausch mit zahlreichen niedersächsischen Projektträgern bot die Messe ein umfängliches Rahmenprogramm: Nahezu 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nutzten im Rahmen eines Speeddatings die Möglichkeit, in kurzer Zeit viele Projekte und Projektträger kennenzulernen und Kontakte zu knüpfen. Intensiv diskutiert wurde in den Workshops zu den Themenbereichen „Grundversorgung und Wohnen“, „Mobilität“, „Gesundheit“ und „Innovation“.

Hintergrund: Das Projektnetzwerk Ländliche Räume ist ein Projekt des Landes Niedersachsen gemeinsam mit den drei kommunalen Spitzenverbänden. Es hat sich zum Ziel gesetzt, zentrale Anlaufstelle für gute Ideen in Niedersachsen zu sein. Denn die Bevölkerung wird älter, weniger und vielfältiger – und die Daseinsvorsorge im ländlichen Raum damit zu einer zentralen Herausforderung. Die Städte und Gemeinden in Niedersachsen begegnen dieser Entwicklung mit innovativen Projekten, die zum Nach- und Mitmachen animieren und Mut machen aktiv zu werden. Best-Practice-Projekte werden nach verschiedenen Kategorien gesammelt und mit Ansprechpartnern und nützlichen Informationen veröffentlicht. Im Projektnetzwerk vernetzen sich die kommunalen Akteurinnen und Akteure.

 

V.l.: Landesbeauftragte Monika Scherf (ArL Lüneburg), Dr. Jens Schmidt (Leuphana Universität Lüneburg), Landesbeauftragte Heike Fliess (ArL Leine-Weser), Ministerin Birgit Honé (Nds. Ministerium für Bundes- und Europanangelegenheiten und regionale Entwicklung), Landesbeauftragter Matthias Wunderling-Weilbier (ArL Braunschweig), Prof. Dr. Hubert Meyer (Niedersächsischer Landkreistag) und Thorsten Bullerdiek (Niedersächsischer Städte- und Gemeindebund).

 

Ministerin Birgit Honé im Gespräch

Pressemitteilung zum Download

 Pressemitteilung des Ministeriums
(PDF)

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