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Flurbereinigungen Homfeld-Wöpse und Bruchhausen beendet

Landesbeauftragte Heike Fliess bereist Flurbereinigungsgebiete und betont Erfolge für Beteiligte und Bürger


Die beiden Flurbereinigungsverfahren Homfeld-Wöpse und Bruchhausen können noch in diesem Jahr mit Unterstützung der Teilnehmergemeinschaft und dem Amt für regionale Landesentwicklung Leine-Weser abgeschlossen werden. Anlässlich dieses Erfolgs fanden sich alle Beteiligten am Montag, den 24. September zu einer Abschlussfeier und gemeinsamen Bereisung der Flurbereinigungsgebiete in Bruchhausen-Vilsen zusammen.

Startschuss für die Flurbereinigungsverfahren bildeten 1999 in Bruchhausen, bzw. 2000 in Homfeld-Wöpse die Untersuchungen zum Kulturlandschaftspark in Bruchausen-Vilsen. Zu den wesentlichen Ergebnissen des Verfahrens zählen unter anderem die Zusammenlegung landwirtschaftlicher Nutzflächen, die Renaturierung des Schlatts Westernheide, die Gewässer- und Auengestaltung an der Oberen Eiter, die Aufwertung des Erholungsgebietes Heiligenberg sowie Landschaftspflege- und Wegebaumaßnahmen.

Die Gesamtkosten beider Verfahren betragen 5,14 Millionen Euro, wovon 3,6 Millionen Euro über Zuschüsse des Bundes, des Landes und der EU aufgebracht wurden.

„Die Flurbereinigungsverfahren Homfeld-Wöpse und Bruchhausen zeichnen sich neben den landwirtschaftlichen und landschaftsgestaltenden Zielsetzungen, insbesondere auch durch die unterschiedlichen außerlandwirtschaftlichen Aufgabenstellungen aus. Die Bürgerinnen und Bürger können von dem entstandenen Erholungsraum und dem erhöhten Waldanteil profitieren“, erläutert Landesbeauftragte Heike Fliess während der Bereisung des Flurbereinigungsgebietes.

Für Herbst 2018 sind die Grundbuchberichtigung und die Schlussfeststellung vorgesehen.

Gedenkstein, Flurbereinigung  
Beteiligte der Flurberinigungsverfahren Homfeld-Wöpse und Bruchhausen enthüllen Gedenkstein
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