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Neue Richtlinie - "Investitionspakt Soziale Integration"

Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung von Investitionen zur Verbesserung der sozialen Integration, des sozialen Zusammenhalts im Quartier und zur Sanierung sozialer Gemeinbedarfs- und Folgeeinrichtungen in den Kommunen


Am 15. Mai 2017 hat das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung des Landes Niedersachsen die Richtlinie Investitionspakt Soziale Integration veröffentlicht.

Damit sollen Kommunen in der Sanierung oder sofern nötig beim Ersatzneubau von Gemeinbedarfs- und Folgeeinrichtungen der sozialen Integration und des sozialen Zusammenhaltes, insbesondere bei öffentlichen Bildungseinrichtungen, Kindertagesstätten, Bürgerhäuser und Stadtteilzentren, unterstützt werden.

Das Land verfolgt damit folgende Ziele:

  • Schaffung von Orten der Integration und des sozialen Zusammenhalts und der sozialen Integration im Quartier.

  • Qualifizierung von Einrichtungen der unmittelbaren oder mittelbaren öffentlichen sozialen Infrastruktur, auch durch Herstellung von Barrierearmut und -freiheit.

  • Errichtung, Erhalt, Ausbau und Weiterqualifizierung von Grün- und Freiflächen.

  • Beitrag zur Quartiersentwicklung durch Verbesserung der baukulturellen Qualität.

Voraussetzung für die Förderung ist, dass sich die Einrichtungen in Gebieten befinden, welche bereits in die Städtebauförderung des Bundes und Landes aufgenommen sind oder in städtebaulichen Untersuchungsräumen zur Vorbereitung der Aufnahme in das Programm liegen, eine Abweichung davon ist in Ausnahmefällen möglich.

Die Förderung erfolgt in Form eines nicht rückzahlbaren Zuschusses zur Projektförderung bis zu maximal 90% der durch Einnahmen nicht gedeckten zuwendungsfähigen Ausgaben.

Förderfähig sind insbesondere Kindertagesstätten, welche im Bundesprogramm „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist" aufgenommen wurden.

Angemessene investitionsvorbereitende und -begleitende Maßnahmen, auch der Einsatz von Integrationsmanagerinnen und -managern sind ebenfalls förderfähig.

Antragsstichtag ist einmalig der 01. Juli 2017, nachfolgend immer der 02. Januar des Jahres, die Richtlinie ist bis 31.12.2021 gültig.

Die Anmeldung für das Auswahlverfahren erfolgt über das zuständige Amt für regionale Landesentwicklung.

Ihre Ansprechpartner im ArL Leine-Weser:

Frau Christiane Wegner
Tel: +49 5121 9129-825

Frau Evelin Pieczyk
Tel: +49 5121 9129-826

Figuren im Kreis

S._Hofschlaeger_pixelio.de

Richtlinie: Investitionspakt Soziale Integration vom 15.05.2017

Der Richtlinentext steht auf den Seiten 593-594 im Niedersächsischem Ministerialblatt vom 24.05.2017

Antrage zur Richtlinie

Das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung hälti Antrage vor.

Die Anmeldung für Kommunen der Landkreise Diepholz, Hameln-Pyrmont, Hildesheim, Holzminden, Nienburg, Schaumburg und die Region Hannover erfolgt über das ArL Leine-Weser

Ansprechpersonen im ArL-LW

Regionale Landesentwicklung, EU-Förderung,Projektmanagement und Raumordnung

Artikel-Informationen

Amt für regionale Landesentwicklung Leine-Weser
Bahnhofsplatz 2-4
31134 Hildesheim
Tel: +49 5121 9129-825

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