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Das Regionale Fachkräftebündnis Leine-Weser

Zwischenbilanz nach zwei Jahren: Das Fachkräftebündnis Leine-Weser ist ein zentraler Akteur im Kampf gegen den Fachkräftemangel geworden. Es werden fortlaufend wichtige Projekte initiiert und gefördert.


Das Bündnis hat mittlerweile für acht Struktur- und Arbeitslosenprojekte Mittel bewilligt, die aus dem Europäischen Sozialfonds zur Verfügung gestellt werden. Aktuell liegen neue Ideen vor allem zu Weiterbildungsprojekten von Beschäftigten kleiner und mittlerer Unternehmen vor. Dabei beschränkt sich die Förderung der Projekte grundsätzlich nicht nur auf einen Landkreis bzw. die Region Hannover, sondern bezieht überregional mehrere Kommunen ein.

Der Fachkräfteengpass ist nicht nur im zum Bündnis gehörenden Ballungszentrum der Region Hannover, sondern inzwischen auch in den ländlicheren Regionen wie dem Landkreis Nienburg angekommen. Daher wurde als erstes Projekt die Maßnahme Back2Job des BNW Niedersachsen durchgeführt und im April 2017 sehr erfolgreich abgeschlossen. Von 20 teilnehmenden arbeitslosen Ingenieurinnen aus 17 Ländern, die aus der Familien- oder Pflegephase zurückkehrten, wurden 15 Teilnehmerinnen erfolgreich vor allem in kleinere Ingenieursbüros vermittelt oder haben sich selbständig gemacht.
Um weiteren arbeitslosen Ingenieurinnen in der Region Hannover und den angrenzenden Landkreisen die sprachliche Förderung sowie die Integration in den Arbeitsmarkt zu ermöglichen, ging dieses bewährte Vorhaben ab 01.06.2017 mit 15 Teilnehmenden erneut an den Start.
Weitere Projekte beginnen am 01.09. und 01.11.2017.

Das Regionale Fachkräftebündnis Leine-Weser war Ende August 2015 durch Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies offiziell als eines von acht Bündnissen in Niedersachsen anerkannt worden. Sie sollen überregional Fachkräfteprojekte entwickeln, initiieren und konkrete Förderanträge begutachten sowie strukturelle Impulse in den beteiligten Kommunen geben. In der laufenden EU-Förderperiode werden dafür landesweit 26 Millionen Euro bereitgestellt.

Mit dem Regionalen Fachkräftebündnis Leine-Weser reagieren Unternehmen, öffentliche Arbeitgeber, Verbände, Arbeitsagenturen, JobCenter und weitere Akteure wie die Gewerkschaften auf den drohenden Fachkräftemangel. Mit neuen und bewährten Instrumenten sollen durch die Bündelung des Themas Fachkräfte Unternehmen und Mitarbeitende unterstützt, gehalten und gefördert werden.

Davon können beispielsweise Projekte profitieren, mit denen ungenutzte Fachkräftepotenziale aktiviert werden wie Berufsrückkehrende und Studienabbrecher nutzen. Genauso wichtig ist es dem Bündnis aber auch, jungen Menschen Ausbildungs- und Berufsperspektiven zu eröffnen, die sie in ihrer Region wahrnehmen können.
Oft ist gerade dieser Zielgruppe nicht bekannt, welche Möglichkeiten ihre Region bietet.

Wichtige Handlungsstränge sind zudem die Weiterbildung von Fachkräften, die Erhöhung der Arbeitgeberattraktivität und die Verbesserung des Zugangs zum Arbeitsmarkt. Das gilt insbesondere auch für geflüchtete Menschen, die im Zuge der Integrationsbemühungen in größerer Zahl auf den Arbeitsmarkt drängen werden.

Sie Lenken das Fachkräftebündnis  
(v. l.) Matthias Ullrich, Alexander Skubowius, Landesbeauftragte Karin Beckmann, Prof. Günther Hirth, Uta Kupsch, Jürgen Garms, Dr. Jutta Klüber-Süßle, Evelyne Beger, Edmund Rohde

Herr Edmund Rohde
Tel: +49 5121 9129-833

 

Weser bei Steinmühle

Unterstützung regionaler Fachkräftebündnisse

Weitere Informationen finden Sie auf den Webseiten der NBank.

Sie lenken das Fachkräftebündnis:

(v. l.) Matthias Ullrich, Hi-Reg, Alexander Skubowius, Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung der Region Hannover, Landesbeauftragte Karin Beckmann, Prof. Günther Hirth, IHK Hannover, Uta Kupsch, REK Weserbergland plus (Landkreis Nienburg), Jürgen Garms, HWK Hildesheim-Südniedersachsen, Dr. Jutta Klüber-Süßle, REK Weserbergland plus (Landkreis Holzminden), Evelyne Beger, Jobcenter Hameln-Pyrmont sowie der Koordinator für das Fachkräftebündnis Edmund Rohde. Dazu kommen die Vertretungen der Arbeitsagenturen Hannover und Hildesheim, der Arbeitsgeberverbände sowie des DGB.

Presseinformationen zum Thema

 Presseinformation als Pdf

Artikel-Informationen

Amt für regionale Landesentwicklung Leine-Weser
Bahnhofsplatz 2-4
31134 Hildesheim
Tel: +49 5121 9129-833

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