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Regionale Handlungsstrategie soll Wirtschaftskraft und Lebensqualität in der Region Leine-Weser stärken

Land konzentriert Fördermittel auf wesentliche Entwicklungsziele


Das regionale Forschungs- und Innovationspotenzial erschließen, den Bedarf an Fachkräften sichern und die Attraktivität der Wohnstandorte erhalten: Dies sind drei der strategischen Ziele, bei denen das Land Niedersachsen die Entwicklung der Region Leine-Weser unterstützen will. Sie sind Teil der Regionalen Handlungsstrategie Leine-Weser, die in Zukunft bei der Förderung von regional bedeutsamen Projekten zugrunde gelegt wird. Am 15. Dezember 2014 hat die niedersächsische Landesregierung die Handlungsstrategie zustimmend zur Kenntnis genommen..

„Zu den Stärken der Region gehören ihre Vielfalt aus Großstadt und ländlichem Raum, die ausgeprägte Wissenslandschaft, die stabile mittelständische Wirtschaft und die attraktive Natur und Kultur", betont die Landesbeauftragte, Karin Beckmann. Zu kämpfen hätten die ländlichen Teile der Region jedoch beispielsweise mit der Abwanderung junger Menschen, die es in die Großstädte ziehe. Der Ballungsraum Hannover hingegen stehe unter anderem vor der Herausforderung, ausreichend kleine und kostengünstige Wohnungen zur Verfügung zu stellen. „Mit mehr und gezielter Zusammenarbeit, durch Nutzung und Ausbau vorhandener Potenziale sowie Ergänzung fehlender Infrastruktur lassen sich manche Schwächen ausgleichen", ist sich Beckmann sicher.

Die Regionale Handlungsstrategie benennt sechs Handlungsfelder, die für die Zukunftsfähigkeit der Region besonders wichtig sind und in denen sich das Land Niedersachsen mit Priorität engagieren will: gewerbliche Wirtschaft und Landwirtschaft, Arbeitsmarkt und Fachkräftesicherung, Klima und Energie, Natur und Umwelt, Daseinsvorsorge und Siedlungsstruktur sowie Identifikation und Aktivierung. Diesen Themen sind insgesamt zwölf langfristige strategische Ziele und 94 eher kurzfristige operative Ziele zugeordnet.

Zum Beispiel werde das Amt für regionale Landesentwicklung die Kooperation von Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen unterstützen. Das in Hannover vorhandene Know-how in der Produktionstechnik solle eingesetzt werden, um Innovationen in kleinen und mittleren Betriebe zu ermöglichen und sie für den internationalen Wettbewerb fit zu machen. Um das durch Bevölkerungsschwund und Alterung abnehmende Potenzial an Erwerbstätigen auf dem Lande zu bekämpfen und den Arbeitsmarkt zu stützen, seien bestimmte Studienangebote vor Ort und betriebsnahe Kinderbetreuung sinnvoll, erläuterte Beckmann. Allerdings seien auch die Unternehmen gefordert, sich um Arbeitnehmer zu bemühen und für gutes Betriebsklima, Familienfreundlichkeit und Weiterbildungsangebote zu sorgen. „Das Leben und Arbeiten in Kleinstädten und Dörfern hat viele Vorzüge. Dies in das Bewusstsein der Menschen innerhalb und außerhalb der Region zu bringen, ist auch Standortpflege", ermunterte die Landesbeauftragte zu mehr Marketing in eigener Sache.

Nachdem das Amt für regionale Landesentwicklung in Gesprächen, Workshops und Diskussionsrunden mit Landräten, Bürgermeistern, Wirtschaftsförderern, Kammern, Verbänden, Unternehmen, Hochschulen und vielen weiteren regionalen Akteuren die Entwicklungsziele erarbeitet hat, ist die Regionale Handlungsstrategie vom Kommunalen Steuerungsausschuss angenommen worden. „Jetzt sind die Akteure in der Region gefordert, gemeinsam mit dem Amt für regionale Landesentwicklung die richtigen Projekte und Maßnahmen zu entwickeln", sagte Beckmann. Das Land stelle dafür unter anderem Mittel aus den EU-Strukturfonds und dem Landwirtschaftsfonds zur Verfügung.


Der Amtsbezirk der ArL Leine-Weser  

Der Amtsbezirk Leine-Weser

Regionale Handlungsstrategie Leine-Weser

 Regionale Handlungsstrategie für die Region Leine-Weser

Ansprechpersonen im ArL-LW

Regionale Landesentwicklung, EU-Förderung,Projektmanagement und Raumordnung

Europäische Strukturfonds

In der Förderperiode 2014-2020 stehen Finanzmittel aus folgenden europäischen Strukturfonds zur Verfügung.

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