Europa vor Ort erleben – Ministerin Walter startet Sommertour im Amtsbezirk Leine-Weser

Europa entsteht vor Ort – in Kommunen und Gemeinden, Schulen, Vereinen und Initiativen. Wie europäische Förderprogramme und Zusammenarbeit ganz konkret den Alltag der Menschen in Niedersachsen verbessern, zeigt Europa- und Regionalentwicklungsministerin Melanie Walter gemeinsam mit dem Landesbeauftragten Ottmar von Holtz am 4. Juni 2026 zum Auftakt ihrer Sommertour durch Niedersachsen im Amtsbezirk Leine-Weser.

„Europa ist Teil unseres täglichen Lebens – allgegenwärtig, zuweilen übersehen, aber immer wirksam. Ein genauerer Blick lohnt sich: Auf meiner Sommertour besuche ich Projekte, Menschen und Orte, die sichtbar machen, wie die EU die Lebensqualität in unseren Regionen steigert, Zusammenhalt und Demokratie stärkt und den Bürgerinnen und Bürgern ganz konkret vor der eigenen Haustür zugutekommt – für ein starkes Niedersachsen in einem starken Europa“, betonte Ministerin Walter.

„Die Sommertour mit ihren vielfältigen Stationen unterstreicht, wie Landesförderung und bürgerschaftliches Engagement zusammenwirken. Die Begegnungen vor Ort zeigen zugleich Chancen und Herausforderungen in Leine-Weser auf. Mit der Rückendeckung der Ministerin wollen wir weiterhin entscheidende Weichen für eine starke, zukunftsfähige und lebenswerte Region stellen“, sagte Ottmar von Holtz, Landesbeauftragter für regionale Landesentwicklung Leine-Weser.



  Bildrechte: StK Niedersachsen | Sven Brauers
Europaschule Realschule Himmelsthür
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Quartier Stadtfeld
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Hochschule Weserbergland: H2-PV-Paneele für die Synthese von kostengünstigem und grünem H2
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Präventionszentrum Stadthagen
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Skatepark Springe

Stationen der Sommertour im Amtsbezirk Leine-Weser im Überblick:

Europaschule Realschule Himmelsthür, Hildesheim

Die Schule ist eine von wenigen Realschulen in Niedersachsen mit bilingualem Sachfachunterricht auf Englisch vom 5. bis einschließlich 10. Jahrgang. Im Rahmen des Programms Erasmus+ finden regelmäßige Austauschfahrten und Projekte mit Partnerschulen statt. Ministerin Walter und von Holtz tauschten sich mit den Schülerinnen und Schülern über ihre Auslandserfahrungen und Erwartungen aus und besichtigten ein Graffito, das in Zusammenarbeit mit dem Europabüro im Amt für regionale Landesentwicklung Leine-Weser zum Thema „Gemeinsam in Frieden gut leben“ an der Schule gestaltet wurde.

Quartierszentrum Stadtfeld, Hildesheim

Als Teil des Städtebauförderprogramms „Sozialer Zusammenhalt“ stärkt das Quartierszentrum Stadtfeld Nachbarschaft, Integration und Teilhabe – niedrigschwellig, lebendig und für alle Generationen. Beim gemeinsamen Kochen für Seniorinnen und Senioren und dem anschließenden Mittagessen kamen die Ministerin und der Landesbeauftragte mit Engagierten ins Gespräch.

Hochschule Weserbergland, Hameln

An der Hochschule Weserbergland wird zur Entwicklung von kostengünstigen, CO₂-freien und dezentralen Lösungen zum Erzeugen und Nutzen von grünem Wasserstoff für die Energieversorgung von Wohngebäuden geforscht. Das reduziert nicht nur CO₂-Emissionen, sondern stärkt auch die regionale Innovationskraft und wirtschaftliche Entwicklung. Gefördert wird das Projekt über die Zukunftsregion Weserbergland+ im Rahmen der Richtlinie „Zukunftsregionen Niedersachsen“ mit rund 174.500 Euro. Ministerin Walter und von Holtz tauschten sich mit Studierenden und Forschenden zum Stand des Projekts „Wasserstoff-PV-Paneele“ aus und enthüllten eine neue PV/H₂-Anlage.

Präventionszentrum Schaumburg, Stadthagen

Das Präventionszentrum Schaumburg vernetzt Gesundheitsakteurinnen und -akteure der Region und möchte Menschen erreichen, die bislang noch zu wenig von Präventions- und Unterstützungsangeboten profitieren. Ziel ist es, innovative, niedrigschwellige und zukunftsfähige Strukturen zu schaffen – digital, wohnortnah und inklusiv. Gefördert wird das Projekt über die Zukunftsregion Weserbergland+ im Rahmen der Richtlinie „Zukunftsregionen Niedersachsen“ mit rund 291.000 Euro. Ministerin Walter und von Holtz besichtigten das 2025 eröffnete Präventionszentrum und probierten einige der Angebote vor Ort selbst aus.

Skatepark Springe

Gefördert aus der Richtlinie „Zukunftsräume in Niedersachsen“ mit 300.000 Euro, zeigt der Skatepark in Springe, wie wirksam Jugendbeteiligung sein kann: Bei der Planung wurden Jugendliche eng eingebunden und ihre Ideen mit dem Bau eines ersten Elements des Jugend- und Kulturtrails umgesetzt (weitere Elemente wie ein Calisthenics-Parcours und ein Kunst-/Winterrasenplatz sind geplant). Ministerin Walter und von Holtz sprachen mit den jungen Menschen am Beispiel des Skateparks über Themen wie Mitbestimmung, Demokratie und das Jugendparlament der Stadt Springe.

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