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Stadt Hildesheim erhält Förderbescheid „Zukunft Stadtgrün“


Am 21. Dezember nahm Stadtbaurätin Andrea Döring im Hildesheimer Rathaus den Förderbescheid für das neue Städtebauförderprogramm „Zukunft Stadtgrün“ von derneuen Landesbeauftragten Heike Fliess entgegen. Die Stadt Hildesheim wird aus diesem Programm in den kommenden Jahren Maßnahmen im Bereich Hohnsensee, dem Ernst-Ehrlicher-Park und den historischen Wallanlagen umsetzen „Ziel ist es dabei, sowohl die Aufenthalts- und Freizeitqualität zu steigern, als auch die Biodiversität von Flora und Fauna zu verbessern“, so Döring.

Mit der Programmaufnahme können in Hildesheim über mehrerer Jahre Maßnahmen ineinem Gesamtvolumen von circa 4 Millionen Euro umgesetzt werden, der Eigenanteil der Stadt liegt bei einem Drittel der Kosten. „Ich glaube, es ist ein sehr lohnenswertes Projekt, dass zum einen das Stadtbild deutlich verbessern wird, dass aber auch für die Hildesheimer Bürgerinnen und Bürgersowie Besucher und Gäste der Stadt erheblich zur Steigerung der Attraktivität beitragen wird und zudem das soziale und ökologische Gleichgewicht der Stadt deutlich verbessern wird“, erläutert Fliess. In Hildesheim wird nun ein Rahmenplan für das Projekt erstellt, in dem die wesentlichen Zielsetzungen enthalten sind. Die Umsetzung der ersten Maßnahmen ist auf dieser Grundlage bereits 2018 möglich. Darüber wird im Vorfeld noch gesondert informiert.

Die städtebauliche Erneuerung und Entwicklung in Städten und Gemeinden wird gemeinsam von Bund und Ländern gefördert. Das Amt für regionale Landesentwicklung Leine-Weser prüft Anmeldungen aus der Region zu den Städtebauförderungsprogrammen und ist für die städtebaufachliche Beurteilung zuständig. Die Stadt Hildesheim ist mit dem Projekt „Hohnsensee mitWallanlagen“ in die Förderung gekommen und kann sich zunächst auf eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 900.000 Euro aus Mitteln von Bund und Land (jeweils 450.000 Euro) freuen. Der Eigenanteil der Stadt beträgt ebenfalls 450.000 Euro, sodass die Gesamtmaßnahme im ersten Schritt ein Volumen von 1,35 Millionen Euro umfasst.

 

Stadtbaurätin Andrea Döring und Landesbeauftragte Heike Fliess

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