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Hochschule Weserbergland erhält Förderbescheid und startet das Projekt Zentrum für digitale Transformation und neue Arbeit (ZediTA)

Über eine Förderung von 159.000 € kann sich die Hochschule Weserbergland (HWS) für ihr Gemeinschaftsprojekt ZediTA freuen. Die Landesbeauftragte Heike Fliess vom Amt für regionale Landesentwicklung Leine-Weser nahm zusammen mit dem Landrat Tjark Bartels (Landkreis Hameln-Pyrmont) und Hamels Oberbürgermeister Claudio Griese an einem ersten Kick-Off-Workshop zum Projekt teil. Hierbei wurde ein gemeinsames Verständnis entwickelt und erste Projektziele abgesteckt.

Digitalisierung und Automation verändern die Arbeitswelt. Insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen ist diese Transformation eine große Herausforderung. Der teils schon bestehende Fachkräfteengpass wird sich zu einem echten Fachkräftemangel entwickeln. „ZediTA ist damit ein Symbol für den Aufbruch der Stadt Hameln und des Landkreises Hameln-Pyrmont, die Gestaltung der digitalen Zukunft aktiv voranzutreiben.“, so die Landesbeauftragte Heike Fliess.

Mit ZediTA soll in Hameln soziale, institutionelle und kulturelle Einflussfaktoren und Chancen der Digitalisierung der Wirtschaft identifizieren und auf dieser Basis die Region Hameln bei der Fachkräftesicherung unterstützen. Ein besonderer Fokus liegt auf der Entwicklung, Bindung und Gewinnung von Fachkräften für die Region. ZediTA ist dabei gleichzeitig eine Transferstelle zwischen etablierten und jungen bzw. neu gegründeten Unternehmen. ZediTa greift dabei ganz verschiedene Ansätze auf und verbindet diese entlang der gesamten Bildungskette, vom Schülerforschungszentrum über Coworking Space bis zum Labor für neue Arbeit, Führung und Zusammenarbeit.

„ZediTA versteht sich als Innovationsknotenpunkt, an dem verschiedene Akteure zusammenarbeiten und gemeinsame Ressourcen nutzen.“, erklärt Hans Ludwig Meyer, Präsident der Hochschule Weserbergland.

Die nun geförderte ‚Projektphase 0‘ erstreckt sich über 27 Monate und dient dem Aufbau einer Innovationscommunity, inklusive eines Kooperationsnetzwerks. Hierfür möchte die HSW unterschiedliche Zielgruppen ansprechen. Zu diesen zählen Privatpersonen, Arbeitnehmer, Gründer von Startups, kleine und mittlere Unternehmen aber auch Schülerinnen und Schüler. Ziel ist es, innovative und attraktive Angebote für die Region zu schaffen, die in vergleichbarer Form bislang nur in größeren Städten zu finden sind.

Später soll dann ein physisches Zentrum für digitale Transformation und neue Arbeit entstehen. Der Bau und die Nutzung eines solchen Zentrums erfolgen erst im Anschluss an das beantragte Projekt. Die Realisierungschancen und Machbarkeit des geplanten Zentrums werden in dieser Projektphase zunächst überprüft. Wer sich für das innovative Projekt interessiert, kann weitere Informationen unter http://www.zedita.de abrufen.

 
 
 
PM der Hochschule Weserbergland zum Download

 PM Kick-off ZediTA Hochschule Weserbergland
(PDF)

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