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Sofortprogramm "Perspektive Innenstadt!"

Land unterstützte Kommunen bei Innenstadtentwicklung


Niedersachsen unterstützte die Städte und Gemeinden bei der Bewältigung der Pandemiefolgen in den Innenstädten: Das Sofortprogramm „Perspektive Innenstadt!“ umfasste 117 Millionen Euro aus EU-Coronahilfen.

207 Städte und Gemeinden haben Anträge beim damaligen Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung gestellt – und alle konnten positiv beschieden und in das Sofortprogramm aufgenommen werden. Danach bekamen Städte und Gemeinden mit nach Einwohnerzahl gestaffelten Budgets zwischen 320.000 Euro und 1,5 Millionen Euro, um so befähigt zu werden, kurzfristig neue Projekte und Konzepte für ihre Innenstädte umzusetzen. Die Projekte sind bis März 2023 abgeschlossen worden.

Das Sofortprogramm „Perspektive Innenstadt!“ ergänzte die bis dahin vorhandenen Programme der Landesregierung zur Stärkung der Innenstädte. Die Landesregierung unterstützte die Kommunen unter anderem bei gemeinsamen, unternehmensübergreifenden Onlineauftritten im Einzelhandel oder unternehmensübergreifenden Investitionen, um die digitalen Vertriebskanäle weiter auszubauen. Ebenso bei gezielten Maßnahmen, um die lokale Wirtschaft zu unterstützen. Außerdem konnten innerstädtische Freizeit- und Tourismusangebote sowie Kulturprojekte gefördert werden: Beispielsweise der Bau von (autofreien) Ruhe- und Erholungszonen in Parks oder auf Plätzen, digitale Web- und App-Basierte Lösungen wie zum Beispiel Anruf-Sammeltaxis, per App bestellbare Kleinbusfahrten, Car- und Bike-Sharing oder Mitfahrgelegenheiten. Auch die Digitalisierung von touristischen Angeboten, wie beispielsweise digitale oder virtuelle Stadtführungen konnten gefördert werden.

Zudem unterstützte das Land die Kommunen unter anderem bei der Einrichtung von privaten Initiativen wie Business Improvement Districts (BIDs) über das Niedersächsische Quartiersgesetz, bei denen sich Einzelhandels- und Gastronomiebetriebe, Dienstleistungsunternehmen, aber auch Anwohnerinnen und Anwohnern und Grundeigentümerinnen und Grundeigentümern in privaten Initiativen zusammen geschlossen haben, um ihre Viertel gemeinsam voran zu bringen. Damit konnten vielfältige Aufwertungsmaßnahmen finanziert werden.

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Artikel-Informationen

erstellt am:
06.03.2026

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