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TOPSOIL

Top soil and water - The climate challenge in the near subsurface


Akronym:TOPSOIL
Titel:Top soil and water - The climate challenge in the near subsurface
Priorität:

3. Klimawandelt und Umweltschutz
3.1. Methoden zur Erhöhung der Widerstandsfähigkeit gegen den Klimawandel

Laufzeit:01.12.2015 - 01.06.2019
Budget:7.342.220 €
Website: http://www.topsoil.eu/

Kurzbeschreibung

Das Klima ändert sich. Es wird erwartet, dass es auch in Europe verstärkt trockene Sommer, regenreiche Winter und eine zunehmende Zahl an Extremwetterereignissen geben wird. Als Teil des Wasserkreislaufs werden die Veränderungen ebenfalls die Oberflächengewässer und das Grundwasser betreffen. Unter anderem kann dabei eine Ausweitung der Grundwasserversalzung zu Problemen bei der Trink- und Brauchwasserversorgung führen. Wenn z.B. häufiger Flüsse über die Ufer treten, gleichzeitig der Grundwasserspiegel steigt und so das Aufnahmevermögen des Bodens für Oberflächenwasser sich verringert, werden die Flächen in den Niederungen häufiger und länger überflutet. Dies birgt unter anderem Problemstellungen für Landwirtschaft und Wohnbebauung.

Das Interreg Projekt TOPSOIL richtet den Blick in den oberflächennahen Untergrund, um die zu erwartenden Risiken abzuschätzen sowie im europäischen Konsortium gemeinsam Lösungs- und Anpassungsstrategien zu entwickeln. Im Mittelpunkt des Projektes steht die Entwicklung von Methoden zur Erkundung und Bewirtschaftung der obersten 30m des Untergrundes, um die Anpassungsfähigkeit gegenüber den Folgen des Klimawandels in der Nordseeregion zu stärken und Handlungsoptionen aufzuzeigen. Die Ergebnisse sollen an praktischen Beispielen in 16 Pilotregionen demonstriert werden.

Die internationale Kooperation fokussiert und untersucht im Wesentlichen 5 Arbeitsfelder :

  1. Überschwemmungen im städtischen und ländlichen Raum durch steigenden Grundwasserpiegel als Folge einer veränderten zeitlichen und mengenmäßigen Niederschlagsverteilung.
  2. Versalzung der Grundwasservorkommen durch steigenden Meeresspiegel und zunehmenden Bedarf an Trink- und Brauchwasser sowie an Be- und Entwässerung.
  3. Möglichkeiten einer Grundwasserspeicherung in Starkregenperioden, wobei das gespeicherte Wasser zeitversetzt für Bewässerungszwecke nutzbar sein soll.
  4. Verbesserung der Kenntnis über Eigenschaften und Bewirtschaftungsmöglichkeiten des Bodens, um die Auswirkungen von Starkregenereignissen zu verringern, die Wasserqualität zu verbessern und höhere landwirtschaftliche Erträge zu ermöglichen.

Untersuchung des Abbauvermögens für überschüssige Nährstoffe und anderer umweltschädlicher Stoffe im Untergrund, um eine verbesserter Landnutzung zu erreichen.


Niedersächsische Partner

• Dachverband Feldberegnung Uelzen
• Landwirtschaftskammer Niedersachsen
• Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe
• Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie
• Leibniz-Institut für Angewandte Geophysik
• Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband

Weitere Deutsche Partner

• Geologischer Dienst für Bremen
• Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume Schleswig-Holstein

Internationale Partner

Central Denmark Region, DK (Lead Partner)
• Region of Southern Denmark, DK
• Horsens Municipality, DK
• Flanders Environment Agency, BE
• Hunze en Aa’s regional water authority, NL
• Province of Drenthe, NL
• Hydrogeophysics group, Department of Geoscience, Aarhus University, DK
• Geological Survey of Denmark and Greenland, DK
• Municipality of Herning, DK
• Waterschap Noorderzijlvest, NL
• The Rivers Trust, GB
• Wear Rivers Trust, GB
• Norfolk Rivers Trust, GB
• Essex & Suffolk Rivers Trust, GB
• Northumbrian Water Limited, GB
• Durham University, GB

 
Salzwasser im Bereich Stade
Artikel-Informationen

Ansprechpartner/in:
Herr Matthias Maring

Amt für regionale Landesentwicklung Leine-Weser
Bahnhofsplatz 3-4
31134 Hildesheim
Tel: +49 5121 6970-123
Fax: +49 5121 6970-202

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