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Förderprogramm Zukunftsräume Niedersachsen gestartet

Neues Förderprogramm für zentrale Orte in ländlichen Regionen


Das Programm Zukunftsräume richtet sich an niedersächsische Klein- und Mittelstädte sowie Gemeinden und Samtgemeinden in ländlichen Räumen ab 10.000 Einwohnerinnen und Einwohnern, in denen ein Grund- oder Mittelzentrum festgelegt ist.

Diese Zentren übernehmen wichtige Versorgungsfunktionen für ihr Umland - etwa in den Bereichen medizinische Versorgung, Einzelhandel oder auch Kultur - und fungieren als wesentliche Motoren der regionalen Entwicklung. Ziel des Programms ist die Initiierung stadtregionaler Kooperationen und die Entwicklung von Projekten zu stärken, die dazu beitragen, die Ankerfunktion von Mittel- und Grundzentren für die sie umgebenden ländlichen Räume zu stärken.

Wie können Kommunen Teil des Programms Zukunftsräume Niedersachsen werden?

Interessierte Kommunen sind aufgerufen, zunächst eine Interessensbekundung und erste Projektideen beim jeweils zuständigen Amt für regionale Landesentwicklung einzureichen. Nach Aufnahme in das Programm können die vorgelegten Ideen zu einem ausführlichen Projektantrag weiterentwickelt werden. Bei Bedarf können die Kommunen hierfür auf einen dem Programm zugeordneten Expertenpool zurückgreifen.

Seit 2019 haben bisher vier Förderrunden stattgefunden. Der Stichtag für die fünfte Antragsrunde ist der 13. Mai 2022. Die Projektlaufzeit beträgt maximal drei Jahre.

Förderung

Gefördert werden sowohl konkrete Projekte als auch Beratungsleistungen für die Ausarbeitung förderfähiger Maßnahmen. Die projektbezogene Förderquote liegt bei 60 Prozent, für Kommunen mit geringer Steuereinnahmekraft bei 90 Prozent der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben. Die Fördersumme pro Projekt liegt zwischen 75.000 und 300.000 Euro.

Ansprechpartner im Amt für regionale Landesentwicklung Leine-Weser

Frau Anja Krutwa

+49 5121 6970-136

anja.krutwa@arl-lw.niedersachsen.de


Herr Matthias Maring

+49 5121 6970-123

matthias.maring@arl-lw.niedersachsen.de


Ein Beispiel für ein bereits gefördertes Projekt ist der "Außerschulische Lernort- Schwarze Kunst in Hoya", ein Teilprojekt des "Interaktiven Zukunftsraums Alte Molkerei". Mit diesem Baustein wird ein Grundstein für ein lebendiges Zentrum in der Samtgemeinde gesetzt: Das Druckereimuseum und weitere Installationen, wie z.B. die offene Jugendarbeit und die regionale Markthalle können realisiert werden. Hier gibt es den Kurzfilm dazu zu sehen.

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