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Raumordnungsverfahren (ROV)


Was ist ein Raumordnungsverfahren?

Raumordnungsverfahren sind Verfahren zur Prüfung der Raum- und Umweltverträglichkeit von Planungen und Maßnahmen, die überörtliche Auswirkungen haben.

Die für Raumordnung zuständige Landesbehörde prüft (gemäß § 15 Raumordnungsgesetz) in einem besonderen Verfahren die Raumverträglichkeit bestimmter raumbedeutsamer Planungen und Maßnahmen bzw. raumbedeutsamer Projekte unter überörtlichen Gesichtspunkten. Im Raumordnungsverfahren wird die Übereinstimmung raumbedeutsamer Projekte mit den Erfordernissen der Raumordnung geprüft und mit anderen raumbedeutsamen Planungen und Maßnahmen abgestimmt.

Das Amt für regionale Landesentwicklung Leine-Weser kann für die Durchführung von Raumordnungsverfahren von übergeordneter Bedeutung zuständig sein. Ein Raumordnungsverfahren endet mit einer landesplanerischen Feststellung der zuständigen Landesplanungsbehörde, welche die Raum- und Umweltverträglichkeit eines Vorhabens, ggf. auch unter der Formulierung von Maßgaben (Auflagen), feststellen kann.

Aktuell wird im Amtsbereich Leine-Weser folgendes Raumordnungsverfahren durchgeführt:

Am 04.06.2018 hat das Amt für regionale Landesentwicklung Lüneburg das Raumordnungsverfahren für eine 380 kV-Höchstspannungsfreileitung zwischen Dollern (Landkreis Stade) und Landesbergen (Landkreis Nienburg/Weser) mit der Veröffentlichung der Landesplanerischen Feststellung abgeschlossen. Das Gebiet des Raumordnungsverfahrens berührt mit dem Landkreis Nienburg/Weser Teile des Zuständigkeitsbereiches des Amtes für regionale Landesentwicklung Leine-Weser.

Zusätzliche Informationen über Raumordnungsverfahren in Niedersachsen finden Sie auf den Seiten des Niedersächsischen Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.

Ansprechpersonen im ArL-LW

Regionale Landesentwicklung, EU-Förderung, Projektmanagement und Raumordnung

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