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Nachhaltige Wohnungsversorgung – Herausforderungen und Fördermöglichkeiten

Informationsveranstaltung des ArL Leine-Weser mit der NBank


Am 26. September fand in Hildesheim die Informationsveranstaltung „Nachhaltige Wohnungsversorgung – Herausforderungen und Fördermöglichkeiten“ statt. Rund 40 Interessierte aus der Kommunal- und Landkreisverwaltung, sowie aus der kommunalen sowie freien Wohnungswirtschaft nahmen an dieser von der NBank und dem Amt für regionale Landesentwicklung Leine-Weser durchgeführten Veranstaltung in der Bischofsmühle teil; Ziel war es über die Instrumente der Wohnraumversorgung zu informieren. Moderiert wurde diese Veranstaltung von Robert Koschitzki, der für die Wohnungsmarktbeobachtung der NBank zuständig ist.

Landesbeauftragte Dinah Stollwerck-Bauer begrüßte gemeinsam mit dem NBank Vorstandsvorsitzenden Michael Kiesewetter die Teilnehmerinnen und Teilnehmer und machte deutlich, dass die Frage der Wohnraumversorgung in den letzten Jahren erheblich an Bedeutung gewonnen hat. „Der aktuelle Bedarf nach Wohnraum hat sich in den Regionen unterschiedlich entwickelt. Allerdings ist das Interesse nach altersgerechten, barrierefreien Wohnungen in allen Regionen steigend, damit Seniorinnen und Senioren ein möglichst langes selbstbestimmtes Leben ermöglicht werden kann.“

Im Anschluss berichtete NBank Teamleiter für die Beratung der Kommunen, Achim Däbert, über zukunftsfähige Wohnungsmärkte in Niedersachsen. Dabei werden die Zahlen und Erkenntnisse der Wohnungsmarktbeobachtung 2019 vorgestellt. Wesentliche Themen waren schrumpfende und wachsende Kommunen im Amtsbezirk Leine-Weser und das Verhältnis zwischen Neubau sowie tatsächlichem Bedarf an Ein- bis Zweifamilienhäusern und an Geschosswohnungen in den einzelnen Kommunen. Nach dieser thematischen Einführung berichtete Garvin Schröder (NBank) über die Möglichkeiten der niedersächsischen Mietraumförderung. Zentrale Aspekte waren die Bemessungsgrenzen und monatliche Anfangsmieten und die neuen Fördervolumen der Mietwohnraumförderung.

Die abschließende Diskussionsrunde befasste sich mit dem Thema: „Handlungsfelder und -möglichkeiten für Wohnraum“. Dabei diskutierten die vier Expertinnen und Experten: Dr. Klaus Habermann-Nieße (plan zwei Hannover), Carsten Hettwer (Stadtbaurat Langenhagen), Claus Volmer (Geschäftsführer GBN Wohnungsunternehmen GmbH Nienburg/Weser) und Angelika Kleideiter (Abteilungsleiterin Caritasverband f. d. Diözese Hildesheim e.V.). Im Anschluss mit allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Infoveranstaltung. Als Ergebnis kann festgehalten werden, dass es zur Bewältigung der Herausforderungen auf den niedersächsischen Wohnungsmärkten keine Patentlösungen, aber eine Vielzahl an Instrumenten und Handlungsansätzen zur Verfügung gibt. Wichtig ist, dass das die Entwicklung regional angepasster Lösungen eine zielorientierte Zusammenarbeit aller Akteure des Wohnungsmarktes fordert.

 
Foto: NBank
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