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Förderung mit Modellcharakter in Delligsen

Familien- und Gemeindezentrum und Kindergartenerweiterung vom Land Niedersachsen unterstützt


- Die Folgen der demografischen Entwicklung in Südniedersachsen zu vermindern – das ist das Ziel des künftigen Familien- und Gemeindezentrums der ev.-luth. Kirchengemeinde St. Georg zu Delligsen. Für die Errichtung des Familienzentrums, welches das erste in einer niedersächsischen Landgemeinde darstellt und damit Modellcharakter für kirchliche Mittelzentren hat, erhält die Gemeinde Fördergelder. Neben der Landeskirche Braunschweig und der Propstei Bad Gandersheim fördert das Land Niedersachsen die Umsetzung eines Teils des Projektes mit insgesamt rund 235.000 Euro im Rahmen der Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung der integrierten ländlichen Entwicklung (ZILE).

Gleichzeitig wird der Kindergarten „Rotestraße“ erweitert. Es entstehen zwei neue Gruppen: eine Krippen- und eine Integrationsgruppe. Dieses zusätzliche Projekt wird ebenfalls gefördert: Das Land Niedersachsen stellt für die Krippe 180.000 Euro zur Verfügung, weitere rund 122.000 Euro tragen jeweils der Landkreis Holzminden und der Flecken Delligsen. Die Integrationsgruppe wird von Landkreis und Flecken mit jeweils rund 186.000 Euro unterstützt.

In Anwesenheit von Heike Fliess, Landesbeauftragte für regionale Landesentwicklung Leine-Weser, fand am Samstag, 16. Juni, ein Gemeindefest zur Übergabe des Gebäudes mit einer Andacht des Landesbischofs Dr. Christoph Meyns statt. Bei dieser offiziellen Einweihung des Familien- und Gemeindezentrums betonte Fliess die Bedeutung der Projekte für den Flecken Delligsen: „Hier wird die Gemeinde auf mehrere Weisen für die Zukunft unterstützt: Das Gemeindezentrum bietet vielfältige Hilfs- und Betreuungsangebote für alle Generationen, mit denen die Folgen des demografischen Wandels in Südniedersachsen gemildert werden können. Die erweiterte Kinderbetreuung trägt ebenfalls ihren Teil dazu bei, die Gemeinde attraktiv aufzustellen, indem 33 weitere Kinder betreut werden können – und gleichzeitig entstehen neue sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze vor Ort.“

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