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Themenbezogene Zusammenarbeit auf Augenhöhe im „zedita.zukunftsforum“

Mit der öffentlichen Auftaktveranstaltung am 23. April 2024 gibt die Zukunftsregion Weserbergland+ den Startschuss für eins ihrer Leitprojekte.


Zukunftsforum Weserbergland Plus   Bildrechte: HWS
Blick auf die Auftaktveranstaltung im Zentrum für digitale Transformation und neue Arbeit (zedita) im Bahnhof Hameln.

Im November 2023 nahm im Zentrum für digitale Transformation und neue Arbeit (zedita) der Hochschule Weserbergland das erste Zukunftsforum der Zukunftsregion Weserbergland+ seine Arbeit auf. Am 23. April 2024 fand die Auftaktveranstaltung in Form einer Innovationswerkstatt statt. Im Mittelpunkt standen die Vernetzung und themenbezogene Zusammenarbeit auf Augenhöhe.

„Wir wollen hier ins Arbeiten kommen und ich freue mich, dass ihr so zahlreich der Einladung zur ersten Innovationswerkstatt gefolgt seid“, begrüßte Projektleiter Prof. Dr. Hans Ludwig Meyer die rund 70 Teilnehmenden aus der Verwaltung und Wirtschaft zu Beginn der Veranstaltung und erklärte gleichzeitig das Format der Veranstaltung – die Innovationswerkstatt.

Nach der Begrüßung stellten Prof. Meyer und Basti Reh, Experte für New Work & Agiles Arbeiten im zedita.zukunftsforum, das Projekt vor. Das Projekt „zedita.zukunftsforum“ ist eines von vier Zukunftsforen der Zukunftsregion Weserbergland+, bestehend aus den Landkreisen Hameln-Pyrmont, Holzminden, Schaumburg und Nienburg/Weser. Als Schwerpunkt des zedita.zukunftsforums wurde das Handlungsfeld „Innovation“ definiert. Im Fokus stehen die Vernetzung und Begleitung von Unternehmen bei der Gestaltung der digitalen Transformation.

Dr. Joachim Steinbeck, Kreisrat des Landkreises Hameln-Pyrmont, zeigte sich anlässlich der Auftaktveranstaltung begeistert: „Wir sind heute hier, um das Zukunftsforum Innovation und New Work zu eröffnen, was mich persönlich sehr freut, denn es ist ein sehr wichtiges Projekt, das aus der Kooperation der Zukunftsregion Weserbergland+ mit der Hochschule Weserbergland entstanden ist". Die Bedeutung dieser Zusammenarbeit betonte Dr. Steinbeck weiter: „Diese Kooperationen sind deshalb so wichtig, weil wir nur gemeinsam die zukünftigen Herausforderungen unserer Region und den Wandel unserer Organisationen meistern können, um unsere Innovationsfähigkeit zu erhalten und weiter auszubauen. Die bereits seit über 20 Jahren bestehende Regionale Entwicklungskooperation (REK) mit den Landkreisen Nienburg/Weser, Schaumburg und Holzminden ist daher von entscheidender Bedeutung für unsere Zukunft."

Nach der Einführung ging es in fünf verschiedene Arbeitsgruppen. Die Teilnehmer konnten zwischen den Themen Cyber Security/IT-Sicherheit, Data Professionals Community, Data Literacy Training für Anfänger und Fortgeschrittene, New Work & Agiles Arbeiten und Personalentwicklung & Qualifizierung wählen. In einem 1,5-stündigen Slot konnten sich die Teilnehmer über Herausforderungen zum Thema austauschen und ihr Wissen teilen.

Die Arbeitsgruppen wurden jeweils von einem Experten aus dem Projekt begleitet. Am Ende der Arbeitsphase wurde die weitere Zusammenarbeit festgelegt und ein nächstes Treffen vereinbart. „Der fachliche Austausch, das Schaffen neuer Synergien und Ideen war hervorragend. Als Personaler bin ich nun sehr gespannt, was die Innovationswerkstatt noch möglich macht und was wir hier gemeinsam noch auf die Beine stellen werden“, so Sebastian Wiese, Head of Human Resources der Synatix GmbH. Anschließend präsentierten die Gruppen erste Ergebnisse aus der Arbeitsphase im Plenum. Beim abschließenden Get-together bestand die Möglichkeit zum Austausch, zur Diskussion und zum Networking. Die nächste Innovationswerkstatt ist für den 7. November 2024 geplant. Wer an einer Arbeitsgruppe teilnehmen möchte, kann sich auf der zedita-Community-Plattform www.zedita.coapp.io registrieren.


Zum Hintergrund

Das Projekt „zedita.zukunftsforum“ wird durch die Zukunftsregion Weserbergland+ mit Mitteln der Europäischen Union und des Landkreises Hameln-Pyrmont gefördert.

Das Programm „Zukunftsregionen in Niedersachsen“ ist im Juni 2021 gestartet. Es unterstützt Landkreise und kreisfreie Städte, wenn sie bei der Bewältigung wichtiger Zukunftsaufgaben kreisübergreifend zusammenarbeiten. Voraussetzungen für die Förderung waren regionale Zusammenarbeit, eine klare thematische Fokussierung sowie die Einbeziehung von Wirtschafts- und Sozialpartnerinnen und -partnern, kurz WiSo-Partner, und von zivilgesellschaftlichen Akteurinnen und Akteuren. Dafür erhalten die Regionen Managementkapazitäten und Gestaltungsspielräume in der Umsetzung. Zentrales Anliegen der Zukunftsregionen in Niedersachsen ist die langfristige Sicherstellung attraktiver Lebensverhältnisse in allen Teilen Niedersachsens.

Die meisten Zukunftsregionen haben sich bereits konstituiert und sind damit in die Entwicklung und Umsetzung regionaler Projekte eingestiegen.

Bewilligungsstelle für das Programm „Zukunftsregionen in Niedersachsen“ ist die NBank. Die Ämter für Regionale Landesentwicklung (ÄrL) begleiten und unterstützen die Regionen bei regionalfachlichen Fragen und wirken in den Steuerungsstrukturen der Regionen in ihren jeweiligen Zuständigkeitsbereichen mit.


Weitere Infos

https://www.arl-lw.niedersachsen.de/startseite/forderung_projekte/forderprogramme/zukunftsregionen_in_niedersachsen/forderprogramm-zukunftsregionen-beginnt-200992.html



Ansprechpartnerin

Natalie Schmidt
Amt für regionale Landesentwicklung Leine-Weser
Bahnhofsplatz 3-4
31134 Hildesheim
Tel.: +49 5121 6970-122
E-Mail: natalie.schmidt@ArL-LW.niedersachsen.de

Artikel-Informationen

erstellt am:
25.04.2024
zuletzt aktualisiert am:
16.05.2024

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